36 Etüden Op.20, für Violine, Heinrich Ernst Kayser

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Beschreibung

Durch die vorliegende Bearbeitung der Etüden von Kayser wird die in den Paraphrasen verwirklichte Idee des Studiums von Grund auf vorbereitet.
Im wesentlichen wurde dabei von folgenden Leitgedanken ausgegangen:

RYTHMUS:
Es genügt zur Erzielung rhythmischen Gefühls nicht, die Etüden bloss so zu spielen, wie sie von Kayser niedergeschrieben sind. In Anbetracht der feinen Differenzierung, welche der Rhythmus in den Werken der letzten Jahre aufweist, sind die Etüden zu wenig abwechslungsreich. Es erschien daher notwendig zahlreiche rhythmische Varianten einzuführen.

TECHNISCHE VARIANTEN:
Diese wurden grundsätzlich in den Text aufgenommen, wobei die Erwägung massgebend war, dass der Schüler erfahrungsgemäss nur das spielt, was er vor sich sieht. Die in anderen Ausgaben den Etüden vorangestellten Stricharten sind oft gar nicht konsequent durchführbar und irritieren den Schüler. Auch aus diesem Grunde war die Aufnahme der Stricharten in den Text vorzuziehen. Doppelgriffe sind in den Varianten analytisch vorbereitet, damit der Schüler nicht ohne Anleitung mit schwierigen Griffen beginnen muss.

FINGERSATZ:
Der Schüler soll nicht bloss die erste, dritte und fünfte, sondern auch die zweite, vierte und sechste Lage beherrschen. Durch Fingerwechsel, d.h. Lagenwechsel auf demselben Ton erzielt der Studierende grössere Lagen- und Intonationssicherheit. Die Streckung und Zurückstreckung der Finger der linken Hand nach oben bzw. nach unten dient der grösseren Sicherheit und Klarheit in der Ausführung einzelner Figuren.
Der Schüler muss den Übungsstoff auswendig lernen, um sich ganz auf das Technische zu konzentrieren. Eine ganze Etüde auswendig zu lernen erfordert aber mehr Zeit, als dem Schüler normalerweise zur Verfügung steht. Die Etüden sind daher in kürzere, meist achttaktige Gruppen geteilt, deren jede der Darstellung eines besonderen technischen Prinzips dient.


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