Flöte im Salon, Stimmungsbilder, Op. 471

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ZM 33010

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Beschreibung

Der Begriff „Salonmusik“ hatte im Laufe der Zeit einen entscheidenden Bedeutungswandel erlebt – wie der Ort, von dem sie ihren Namen bezieht.
Die Unterhaltungsmusik wandelte sich in zwei Jahrhunderten vom Aristokratischen zum Trivialen, vom geistreichen „divertissement“ zur zwiespältigen „U-Musik“ des Industriezeitalters.
Der qualitative Bruch vollzog sich über das ganze 19. Jahrhundert hinweg auf viele Ebenen.
Unsere Reihe versucht, einen Begriff davon zu vermitteln, wie der Stand der Entwicklung in der – besonders betroffenen – Flötenmusik war, solange Begriffe wie „Innerlichkeit“ oder „Effekt“ noch nicht pervertiert waren, sondern, zumindest von einem beachtlichen Personenkreis, als echte Werte empfunden und gestaltet wurden.
Dass Musik, um vertragen zu werden, möglichst unverdaulich sein müsse, ist eine Erkenntnis musikalischer Gastkritiker neueren Datums.
Süssspeisen, mit Massen und Kennerschaft genossen, können belebend und anregend wirken.
So sei es gestattet, dass wir uns am Amüsement einer verblichenen Generation vergnügen – oder auch: uns über ihre musikalischen Vergnügungen amüsieren!

INHALT:
Schwedische Idylle
Wie schön bist Du
Zigeuner Ständchen
Sandmännchen
Lied ohne Worte
Süsse Träume (Illusion)


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