Flöte im Salon, Vortragsstücke op. 462,

 6,80

ZM 33000

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(Listenpreis: € 12,50)
Artikelnummer: 64504 Kategorie:

Beschreibung

INHALT:
Ländliche Hochzeit
Russisches Zigeunerleid
Italienisches Ständchen

Eine Musik, die „neben dem Tee, (…) von der schönen Welt so ganz gemütlich wie jener eingenommen wird.“
Und die so „süß und kalt ist wie das Eis, was dazu verschluckt wird.“
So haben E.T.A. Hoffmann und Robert Schumann die Salonmusik charakterisiert.
Zu diesem Genre gehören die hier vorliegenden Stücke mit den Titeln „Ländliche Hochzeit“ , „Russisches Zigeunerlied“ und „Italienisches Ständchen“, die auf den leichten, unterhaltsamen Charakter hinweisen.
In den Salons des Adels und des vornehmen Bürgertums entwickelte sich im 19. Jahrhundert diese neue Musikrichtung, die sich durch Melodieseligkeit und effektheischende Virtuosität auszeichnete und schier unübersehbare Mengen an Opern- Paraphrasen, Virtuosen Konzertstücken und „Fantasien über…“ entstehen ließ.
Der Sinn und Zweck dieser Musik ist es, dem Hörer zu gefallen.

WILHELM POPP:
1828 in Coburg geboren, wurde er dort nach seiner Ausbildung bei Kaspar Kummer und Louis Drouet Hofpianist und erster Flötist der Hofkapelle.
1867 ging er als Soloflötist des Philharmonischen Orchesters nach Hamburg, wo er 1903 starb.
Popp zählt mit seinen über 500 gedruckten Werken wohl zu den fleißigsten Flötenkomponisten aller Zeiten.
Allerdings finden heute gerade einmal einige seiner Lehrwerke im Flötenunterricht Verwendung, während seine konzertante Musik zum größten Teil in Vergessenheit geraten ist:
Die Stücke werden – vermutlich mangels Nachfrage – seit langer Zeit nicht mehr neu aufgelegt.
Doch die Zeiten und die ästhetische Toleranz der Flötenwelt wandeln sich: Während noch vor gar nicht so langer Zeit bei der Erwähnung des Begriffs „Salonmusik“ jeder „ernsthafte“ Musiker die Nase rümpfte, scheint sich nun geradezu eine Renaissance des Poppschen Ceuvres anzubahnen.


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