Sechs Duette für 2 Flöten, Heft 2 op. 27

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Beschreibung

für Flöten oder Violinen

VORWORT:
Carl Stamitz wurde 1746 als ältester Sohn des berühmten Konzertmeisters und Musikdirektors Johann Stamitz in Mannheim geboren und von seinem Vater als Geiger ausgebildet.
Schon im Alter von sechzehn Jahren finden wir ihn als Kammermusiker in der Mannheimer Hofkapelle.
Nach vorübergehendem Aufenthalt in Straßburg ließ er sich in Paris nieder und bereiste bald ganz Europa vor allem als Bratschen- und Viola d amore- Virtuose.
Seine Zeitgenossen berichten über ihn: Mit welcher ausserordentlichen Kunst und Fertigkeit er auf der Bratsche konzertierte, mit welch himmlischen Tönen er mit seiner Viola d amore die Ohren bezauberte und mit welchem Feuer und Eifer er als Anführer mit der Violine tätig war, davon sind Berlin, Dresden und viele andere Residenzen und große Städte Zeugen gewesen.
Nach seiner zweiten Rußlandreise blieb er 1794 als akademischer Konzertmeister in Jena, wo er 1801 gestorben ist.
Wie fast alle komponierenden Virtuosen seiner Zeit schrieb auch Carl Stamitz neben Duetten für den eigenen Gebrauch leicht spielbare Duette für Liebhaber. Sein op. 27, das chez Schott a Mayence, das um 1780 im Druck erschien, enthält sechs Duette von ganz besonderem melodischen Reiz und feingliedriger Rhytmik.
Seine geringen technischen Ansprüche machen es vor allem dafür geeignet, angehenden Flötisten und Geigern den Weg zur Wiener Klassik aufzuzeigen.
Auch die Freunde der Hausmusik werden es willkommen heissen.
Zur Bearbeitung:
Originale dynamische Zeichen und Phrasierungen wurden mehrfach auf Parallelstellen übertragen und gelegentlich sinngemäss ergänzt.
Vorschäge sind der heutigen Praxis entsprechend notiert worden.
Triller erhielten Nachschläge, wo es erforderlich schien.
Weitere Zusätze stehen in Klammern.

INHALT:
4. F-dur
5. C-dur
6. G-dur


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