Slideguitar, CD

 16,00

KDM 20984-122

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Artikelnummer: 68689 Kategorie:

Beschreibung

Slide- bzw. Bottleneck-Spielweise verbindet man in der Regel mit dem PrewarCountryblues insbesondere des Deltas,
den Baumwollfeldern und Plantagen des Gebietes zwischen dem Mississippi und dem Yazoo vor dessen Mündung.
Genau um diese Musik geht es in diesem Buch. Auch heute noch sind Musiker wie Robert Johnson oder Son House Vorbilder
für viele Blues-Spieler, zumindest von Gitarristen, welche sich dem akustischen Blues verschrieben haben.
Dieses Buch ist nicht für absolute Anfänger der Gitarre gedacht. Wer mit diesem Buch arbeiten möchte, sollte die Grundgriffe kennen und in Ansätzen mit der Barre-Technik vertraut sein. Auch die rechte Hand sollte fortgeschrittenere Techniken beherrschen wie z. B. Fingerpicking (ansonsten dauert es halt länger). Wer schon profunde Kenntnisse des Gitarrespiels hat, kann dieses Buch alleine durcharbeiten, andernfalls sollte man dies mit einem Lehrer tun.
Zum Slidespiel werden meist offene Stimmungen verwendet, sogenannte „Open Tunings“.
Die gebräuchlichsten sind Open G und Open D. Deshalb behandle ich in diesem Buch vor allem diese beiden Tonarten.
Ich habe das Material in Tabulatur und Standardnotation aufgeschrieben. Bei Open Tunings erscheint mir die Tabulatur übersichtlicher als die klassische Notation. Dies gilt vor allem für wenig geübte Notisten. Ein Blick in die Notation lohnt sich trotzdem. Wir finden dort Fingersätze für die gegriffenen Töne und können entnehmen, was mit Daumen und was mit den Fingern der rechten Hand gezupft wird. Töne mit dem Notenhals nach unten werden mit dem Daumen gezupft, solche mit
dem Notenhals nach oben mit den Fingern.
Dieses Buch ist als Materialsammlung gedacht. Es muss nicht Seite um Seite durchgearbeitet werden.
Rhythmusgitarre und Melodiespiel kann man beispielsweise parallel erlernen.
Es empfiehlt sich aber, das Kapitel über die Technik des Slidespiels voranzustellen.
Eines kann dieses Buch allerdings nicht: das erforderliche Feeling vermitteln. Slidespiel ist eher Feeling denn Technik!
Dies kann man nicht durch ein Buch erreichen (es kann zwar gute Hilfe leisten), sondern nur durch Hören, Hören und
nochmals Hören. Und durch Nachspielen natürlich! Bluesfeeling ist nicht notierbar.
Ich danke allen meinen Schülern und Workshopteilnehmern, die zum Entstehen dieses Buches beigetragen haben!


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